Workshop „20 Jahre Otfried-Galm-Stiftung“

Anlässlich ihres 20-Jährigen Bestehens organisierte die Otfried-Galm-Stiftung am 10.9.2018 einen Workshop für interessierte Schülerinnen und Schüler.  Unter dem Motto „Wie können wir die Gründungsidee weiter bringen?“ diskutieren rund 20 Teilnehmer zu verschiedene Fragestellungen.

Die erste Frage war die nach der Stiftungsidee:  “Was gefällt mir an der Stiftungsidee – was finde ich attraktiv?“ Dazu gab es im Wesentlichen drei Aussagen:

  • Die Stiftung ist eine Unterstützung bei Ideen, die man als Schüler in der Schule umsetzen möchte und sie ermutigt, sich für eigene Ideen einzusetzen.
  • Durch den Preis setzt sie Akzente und  nimmt Einfluss in der Gestaltung der Schule.
  • Es gibt ein Preisgeld, das man für eine weitere Arbeit im Projekt verwendet werden.

Die  Frage: „Wie können Selbstständigkeit und Selbstverantwortung von Schülern durch die Stiftung gefördert werden? wurde intensiv diskutiert. Dabei stand das Projekt als Arbeitsform im Mittelpunkt:

  • Selbstständigkeit und Selbstverantwortung können vor allem durch Projekte und Projektarbeit gefördert werden gefördert werden. Dazu könnte z.B. durch die Stiftung ein Workshop zum Thema „Projektmanagement“ angeboten und den Projekten ein Projektbetreuer zur Seite gestellt werden.
  • Die Motivation für die Durchführung eines Projektes ist es, etwas bewirken zu wollen. Diese Motivation könnte die Stiftung verstärken, indem sie die Ergebnisse anerkennt, z.B, in Form eines  Briefes oder als Bemerkung im Zeugnis.
  • Bisher gibt es das Preisgeld für eine erbrachte Leistung.  Es wäre auch gut, wenn die Stiftung finanzielle Mittel zur Projektrealisierung zur Verfügung stellen würde.
  • Es wäre gut, wenn die Stiftung Schüler*innen hilft, ihren beruflichen Weg zu finden, z.B.  indem sie berät bei Entscheidungen für eine berufliche Entwicklung und/oder für nächste Schritte auf dem Lebensweg.

Bei der Frage, „Was Lernen und Zusammenlebens in dieser Schule attraktiv macht?“ gab es viele Ideen. Diese Anregungen kann die Stiftung nicht selbst realisieren und wird sie deswegen an die Schulleitung weitergeben:

  • Renovierung von Räumen und Möbeln
    • Renovierung des Schwimmbades
    • Schönere Kellerräume
    • Mehr Pflanzen in den Räumen
    • Ergonomische Tische
    • Neue Stühle
    • Interessantere Pausenhallen (mehr Pflanzen/Deko)
    • Verbesserung der Klimaanlage
    • Automat für Pfandflaschen
  • Eine breitere Vielfalt bei Angebote und  Arbeitsformen
    • Ergänzungen der vorhandenen  AG’s durch
      • Computer-AG
      • Sprach-AG
      • Anti-Trauer-AG
      • Mathe-AG als  Alternative zum Mathelabor
      • Anti-Mobbing-AG
    • Pep sollte sich auf andere Themenbereiche konzentrieren
    • Kurze Bewegungseinheiten zwischen den Unterrichtsstunden, um die Konzentration zu fördern
    • Andere Begegnungsformen wie Morgenkreis  und Abschlusskreis
    • Späterer Schulbeginn
  • Sonstiges
    • Kleiderständer
    • Schulkiosk
    • Jahrbücher

Es wurde auch gefragt, was die Schüler*innen brauchen, damit Ideen erfolgreich sein können. Diese Frage wurde auf zwei Ebenen beantwortet „Was kann ich selber tun?“  und „Welche Rahmenbedingungen bräuchte ich?“

Um Ideen erfolgreich umsetzen zu können, sollte jede*r

    • Zielstrebig sein
    • Durchhalten
    • Sich bemühen und anstrengen
    • Sich engagieren
    • Spaß haben

Als Rahmenbedingungen haben die Teilnehmer formuliert, dass sie

    • Ein gemeinschaftliches Umfeld brauchen
    • Im Team arbeiten möchten
    • Unterstützung von Lehrern und anderen Personen brauchten
    • Skizzen und Strukturen brauchen
    • Einen Überblick über die Kosten brauchen

Unsere letzte Frage war „Wie kann die Stiftung bekannt werden?“  Dazu haben wir verschiedene Anregungen bekommen. Es wurden zwei „Sichtbarkeits-Ebenen“ genannt: Die Sichtbarkeit in der Schule und die im Internet

Die Sichtbarkeit der Stiftung könnte in der Schule erhört werden durch

    • Plakate und eine eigene Plakatwand
    • Ausstellung von ausgezeichneten Projekten
    • Vorstellung der Stiftung auf der Einführungsveranstaltung für die 11er
    • Vorstellung der Stiftung  in der Tutor-Stunde
    • Zusammenarbeit mit der SV und durch SV-Mitteilungen
    • Projekttage, z.B. einen Galm-Projekttag
    • Eine AG zum Ziel und Anliegen der Stiftung („Stiftungs-AG“)
    • Einbinden der ERS II
    • Eine „Hall of Fame” oder  “Namens-Sterne” in einer Pausenhalle

Im Internet wäre gut:

    • Eine bessere Selbstpräsentation auf der eigenen Webseite, z.B. durch ein  Video, das die Stiftung vorstellt
    • Nutzen verschiedener sozialer Medien
    • Einbindung in die Schulwebsite